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Seine Exzellenz Bischof der Diözese Žička,  Dr. Justin (Stefanović)

Seine Exzellenz Bischof der Diözese Žička,  Dr. Justin (Stefanović) wurde am 26. Mai 1955 in Čačak geboren. Als Sohn von Vater Stanislav (im Klosterleben Nektarija) und Mutter Danica (im Klosterleben Hristine)  erhielt er bei der Taufe den Namen Miroslav. Seine schulische Ausbildung, sowie das Studium für Wirtschaftswissenschaften absolvierte er in Belgrad. Sein monastisches Leben begann er 1980 im Kloster Crna Reka, wo er 1983 von dem damaligen Bischof Pavle (Bischof von Raška-Prizren) anschließend Patriarch der serbisch-orthodoxen Kirche, die Weihe zum Mönch erhielt.

Neben seinen monastischen Tätigkeiten, schrieb er sich an der Theologischen Fakultät der Serbisch Orthodoxen Kirche in Belgrad ein und schloss 1987 sein Studium ab. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium an der Athener Theologischen Fakultät. Im Jahr 1991 wurde er zum Klostervorsteher, Igumen,  des Crna Reka Klosters.

Auf der alljährlichen Versammlung der Bischöfe der Serbisch-Orthodoxen Kirche am 27. Mai 1992 wurde er zum Stellvertreter des Bischofs von Hvar und zum Stellvertreter des Bischofs Milutin der Diözese Timok, mit allen Rechten und Pflichten ernannt. Seine Bischofsweihe erhielt er am 14. Juli 1992 im Kloster Sopoćani, am Tag der Heiligen Brüder  Kosmas und Damianos. Die Bischofsweihe wurde vom damaligen Patriarchen Pavle und einer großen Anzahl von Erzbischöfen gehalten.

Er arbeitet unermüdlich an der Erneuerung des kirchlichen und monastischen Lebens in der Diözese von Timok. Er wurde dreimal zum Mitglied der Heiligen Synode der Serbisch Orthodoxen Kirche gewählt. Er ist Teilnehmer an vielen in- und ausländischen theologischen und wissenschaftlichen Tagungen, Kongressen und Symposien. Er veröffentlicht Übersetzungen theologischer Texte und wissenschaftlicher Arbeiten aus der griechischen Sprache.

Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit der Kunst der Holz- und Kreuzschnitzerei. Er stellte seine Kunstwerke in mehreren Kollektiv- und Einzelausstellungen aus. Eine davon war die Ausstellung zeitgenössischer orthodoxer Kunst in der Galerie für angewandte Kunst im Jahr 1995 in Belgrad. Anlässlich seines 20 jährigem Jubiläums als Bischof der Diözese Timok, präsentierte er am 29. September seine Kunstwerke in einer Ausstellung mit dem Titel „Die Kraft des Heiligen Kreuzes“ im Nationalmuseum in Zaječar. Die selben Austellungsstücke wurden in der Galerie „Stevan Mokranjac“ am 27. Januar 2012 in Negotin, sowie im Ethnographischen Museum in Belgrad am 22. Mai 2014 unter dem Titel „Baum des Lebens“ gezeigt. 2014 wurde die Ausstellung im Nationalmuseum in Kraljevo, Čačak und Užice gezeigt.

Am 25. März 2014 verteidigte Seine Eminenz Bischof Justin seine Masterarbeit zum Thema „Reue nach der Lehre der apostolischen Väter“.

Im Mai 2014 wurde er auf der alljährlichen Versammlung der Bischöfe der Serbisch-Orthodoxen Kirche zum Bischof der Diözese Žička  gewählt.

Am 23. November 2017 verteidigte Bischof Justin an der Orthodoxen Theologischen Fakultät „Der heilige Vasilius von Ostrog“ in Foča erfolgreich seine Dissertation zum Thema „Die Möglichkeit, die verwerfliche Praxis der frühen Kirche in der Neuzeit anzuwenden“.

Für seine langjährige Arbeit als Diözesenbischof erhielt er zahlreiche kirchliche und soziale Anerkennungen, unteranderem 2006 die Verleihung zum Ehrenbürger von Zaječar.